Codeprüfung auf glänzenden Oberflächen

Reproduzierbare Messergebnisse durch diffuse Beleuchtung

Wer Codes auf glänzenden, spiegelnden oder reflektierenden Oberflächen verifizieren muss, der steht oft vor einer Herausforderung: die Umgebung spiegelt sich darin. Metall ist hierbei besonders betroffen. Verwertbare reproduzierbare Messergebnisse sind schlicht weg kaum oder erst gar nicht möglich.

Um Reflektionen und Spiegelungen zu vermeiden, bedarf es dem richtigen Abstand zum Objekt, dem richtigen Kameramodul und vor allem der richtigen Beleuchtung. Um genau zu sein, bedarf es für die Codeprüfung einer diffusen Beleuchtung. Die diffuse Beleuchtung ist ein gleichmäßiges, weiches Licht ohne Schattenbildung, Kontrast sowie Fremdlichteinflüssen. Erreicht wird dieses künstliche indirekte Licht durch einen Diffusor (Streuscheibe), der das direkte Licht zerstreut, bevor es auf das Produkt trifft. Für eine extrem diffuse Beleuchtung oder auch DOME Beleuchtung wird hingegen ein mattweißer Tubus im Messraum verwendet. Stark glänzende Oberflächen sind damit keine Herausforderung mehr.

Objekte aus der Medizintechnik oder der Automobilindustrie haben oft komplexe 3D Geometrien, die eine direkte Auflage des zu prüfenden Codes auf dem Code Prüfgerät unmöglich machen. Doch das ist ein entscheidender Punkt, um das Ziel reproduzierbarer Messergebnisse zu erreichen. Abhilfe kann hier ein höhenverstellbares Stativ schaffen. Eingebaut in das Stativ kann das Code Prüfgerät genau auf das Produkt ausgerichtet und der Code gelesen werden.

Und der letzte entscheidende Faktor ist die Brennweite des Kameramoduls und damit untrennbar verbunden die Fokuslage des Objektes. Die gewählten Optikmodule müssen zum einen der Codegröße und der Modulgröße entsprechend angepasst sein und zum anderen den Abstand (Fokuslage) zwischen Objekt und Prüfgerät berücksichtigen.

Alle Faktoren zusammengenommen liefern zuverlässige und reproduzierbare Messergebnisse und Qualitätsbewertungen, wie sie von Kennzeichnungsvorschriften, wie der Medical Device Regulation (MDR), gefordert werden. Zeitverzögerungen, die durch manuelle Eingaben entstehen, weil der Code nicht sofort beim ersten Mal gelesen wird, führen nicht länger zu Störungen des Betriebsablaufs.

Die Vorteile einer diffusen Beleuchtung während der Codeprüfung

Alles auf einen Blick

  • Verifizierung von Codes auf glänzenden Oberflächen
  • Orientierungsunabhängige, stabile und wiederholbare Verifikationsergebnisse auf reflektierenden Substraten
  • Keine Nebeneffekte durch Reflexionen
  • Keine Schattenbildung und keine Kontraste
  • Verifizierung von Codes in Vertiefungen und Hohlräumen
  • Austauschbare Kameramodule zur Anpassung an unterschiedliche Codegrößen und Messabstände
  • Verifizierung von Codes auf 3D Objekten

REA Tutorial

Codeprüfung auf reflektierenden Oberflächen

Wo ist eine diffuse Beleuchtung für die Prüfung von Codes erforderlich?

Einsatzbereiche, Branchen und Vorschriften

  • Medizintechnik
  • Automotive
  • Elektronikindustrie
  • Unique Device Identification (UDI)
  • Medical Device Regulation (MDR)
  • Metallprodukte
  • Medizinprodukte
  • Maschinenbau

Applikationen

Beispiele aus der Praxis

  • Messung von direkt markierten Teilen
  • Erfüllung der Kennzeichnungspflicht von Medizinprodukten (MDR)
  • Eindeutige Produktidentifikation (UDI)
  • 2D Codes auf Platinen
  • 3D Objekte mit anspruchsvollen Geometrien
  • Vertiefte Codes
  • 1D und 2D Codes auf Bauteilkomponenten

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